Show Notes
Seit Jahren weitet die türkische Regierung ihren Einfluss im mittleren Osten militärisch massiv aus und kooperiert dazu mit islamistischen Terrorgruppen. Das führt in der Region zu einer politischen Destabilisierung. Darunter leiden die türkischen Nachbarstaaten und insbesondere die in der Region lebenden Kurdinnen und Kurden, die mit etwas 40 Millionen Menschen die größte ethnische Minderheit in der Region sind.
Obgleich diese politische Destabilisierung für die EU ein hohes Risiko bedeutet, agiert sie eher hilflos angesichts dieser Entwicklung. Immerhin steht das Thema Türkei auf der Agenda des nächsten EU-Gipfels am 10./11. Dezember 2020.
Wie die Entwicklung aus Sicht des kurdischen Nationalkongresses (KNK) einzuordnen ist und welche Erwartungen der KNK imm Blick auf die Türkei an die EU hat, erläutert die außenpolitische Sprecherin des KNK Nilufer Koc im Gespräch mit dem Europa:Podcast.
Link zum Podcast
- Podcast: Die EU, die Türkei und der Kurdenkonflikt (Dersim Dağdeviren vom Vorstand der EUTCC im Gespräch mit dem Europa:Podcast, 15.02.2020)
Titelbild: Kurdistan; by Kurdistan via FlickR / CC BY 2.0 – Europa:Podcast Jingle by Albert Camphyn / Bruxelles (Last Call)