Show Notes
Ein Gespräch mit Yomi Otubsuhin über Migration
Yomi Otubsuhin wurde 1962 in Nigeria geboren. Mit acht Jahren ist er mit seiner Familie nach England ausgewandert. Nach seinem Schulabschluss hat er dort Maschinenbau studiert und auch in diesem Fach promoviert. Sein berufliches Hauptthema war Fahrzeugsicherheit. Viele Jahre hat er für einen deutschen Autokonzern in München als Spezialist für Fußgänger- und Verkehrssicherheit gearbeitet. Bis zu seinem beruflichen Ausstieg in den Vorruhestand hat er bis 2019 in Brüssel als technischer Lobbyist mit den Schwerpunkthemen Elektromobilität, Umwelt, Digitalisierung, automatisches Fahren, Cybersicherheit und Fahrzeugsicherheit gearbeitet.
In diesem Interview spreche mit Otubsuhin über seine Erfahrungen und seine Perspektiven über Migration und Flucht und die EU-Migationsdebatten und die EU-Migrationspolitik.
Neben seinen berufliche Verpflichtungen hat Otubsuhin sich immer auch seiner Leidenschaft gewidmet, der Musik. Musik hat ihn sein ganzes Leben begeistert und neben seinem Beruf begleitet: „Ich habe immer ein Klavier daheim gehabt – alles andere konnte fehlen.“
Seit seinem Studium hat er Musik in verschiedenen Bands gemacht. Mit Witz und Ironie standen soziale Themen, Korruption und auch Ausbeutung im Vordergrund seiner Musik.
Das ist bis heute so geblieben. Auf YouTube hat er unter dem Namen Dr. O’Yomio mittlerweile mehrere Stücke veröffentlicht: „Christmas Present“, in dem es um die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes geht, „Vote for me“, in dem es um Populisten und Korruption geht, „Alien Cowboy – Report from planet Earth“, das Umweltzerstörungen auf’s Korn nimmt und „Maga Party Party“, in dem er, wie der Name schon ankündigt, die MAGA-Bewegung aufs’s Korn nimmt.
Europa:Podcast Jingle by Albert Camphyn / Bruxelles (Last Call)